Arte e Musica

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Werner Worschech – Klang- und Obertonkünstler

Obertonmusik, diese neue, meditative Musik steht im genauen Gegensatz zu der Hektik und Oberflächlichkeit unseres Alltages. Sie fordert Zeit, nimmt sich Raum und zieht, fast unmerklich, den aufmerksamen Zuhörer mit sich. Nimmt ihn mit, auf eine Reise in der Zeit und Raum zu verschmelzen scheinen, in den Innenraum des Klanges, der mit den Spektralfarben des weißen Lichts verglichen werden kann, und führt ihn in sein eigenes Inneres.

Die Obertöne sind ein kosmisches Naturgesetz. Unser Inneres spiegelt sich in der Klarheit und Schönheit der Obertöne. Sie zeigen sich uns in ihrer bewegenden Tiefe und Kraft, bringen uns in Resonanz, Harmonie und Lebendigkeit. Obertöne durchschwingen uns, lassen uns mitschwingen, erinnern Körper, Geist und Seele an ihre Ursprünglichkeit des DASEINS.

Werner Worschech, seit zwei Jahrzehnten mit Klang und Obertönen unterwegs, zählt zu den führenden Klangkünstlern Deutschlands. Er wurde bekannt durch seine Fähigkeit, meditative, frei fließende, sich ständig verdichtende und wieder auflösende Klanggebilde von beeindruckender Intensität zu erzeugen, welche den lebendigen Prozeß des »Werdens und Vergehens« erlebbar werden lassen.

Werner Worschech entführt seine Zuhörer mit seinen sehr obertonreichen Instrumenten (z. B. Monochord, Koto, Tanpura, Engelsharfe, Gongs, (Kristall-)Klangschalen, Native-American-Flutes, Fujara) und seiner sanften, tief gehenden Stimme in die Welt des Lauschens und somit zu sich selbst.

Besonders hervorzuheben ist Werner Worschech´s sensibles Gongspiel. Er zählt zu den wenigen Künstlern, die aufgrund spezieller Reibetechniken den Gong auf faszinierende und selten gehörte Weise zum Erklingen bringen.

Werner Worschech arbeitet neben seinen Solokonzerten mit neuer meditativer Musik, spartenübergreifend mit Kollegen z.B. aus Amerika (2010 Mitwirkung an der CD der Musical-Diva Renée Knapp »Lullaby Voice« und Mitglied des »Lullaby Voice Ensemble«) bis zu »overtone meets india« u.a. mit dem großartigen Sänger und Instrumentalisten Ritwik Bhattacharyya, sowie dem Tabla-Spieler Debasish Bhattacharjee und seinem Ensemble »Anubhab«. Darüberhinaus Projekte und Performances mit Musikern der Genres Klassik, Jazz, sowie Videokünstlern und Malern.

Desweiteren ist er Gründer, Organisator und Kurator von »Obertöne vor Ort« eine vielbeachtete, seit 2006 bestehende, Veranstaltungsreihe für Klangkunst, in der Ev. Martinskirche Bottrop.

Werner Worschech arbeitet freiberuflich als Klangkünstler und Klangtherapeut.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.myspace.com/wernerworschech

www.beruehrung-mit-klang.de

Das sagt die Presse über Werner Worschech und seine Musik:

„Werner Worschech entführt in ozeanische Tiefen“

„Lich (mlu). Normalerweise bemisst sich der Erfolg eines Konzertes am Schlussapplaus, mit dem das Publikum seine Bewunderung für den Künstler zum Ausdruck bringt – der Applaus als Resonanz einer musikalischen Leistung.“ […]

„Bei Werner Worschech, der am Freitagabend in einer gemeinsamen Veranstaltung von »künstLich« und »Spielraum Gießen« in der Bezalel-Synagoge von Lich konzertierte, ist das nicht ganz so. Viel eher war der Applaus einst ausschlaggebend dafür, dass sich der Klangkünstler aus Bottrop von der Populärmusik abwandte, denn nicht erregen will er mit seinen »Konzerten«, sondern entspannen. Da kann es geschehen, dass seine Klangarbeit hier und da von einem sanften Schnarchen, einem tiefen Seufzer oder einem ursprünglichen Geräusch begleitet wird, das die angeregte Verdauungstätigkeit irgendeines Zuhörers vermuten lässt – der Beifall aus der Stille.“ […]

„Es war ein ungewöhnliches Konzert, wenn es denn überhaupt ein Konzert war, denn Worschech musiziert nicht im herkömmlichen Sinn. Seine Aufführungen haben eher den Charakter einer akustischen Performance, in der der Klangmeister mit Raum und Menschen interagiert, indem er seine Stimme zu transverbalen Gesängen erhebt und obertonreiche Instrumente in Schwingung versetzt.“ […]

„Am Ende gab es dafür keinen frenetischen Applaus mit Pfiffen und Juchzern, eher ein geläutertes, dankbares Klatschen.“

Giessener-Allgemeine, Artikel vom 14.05.2012

[…] „Werner Worschech, der mit seinen Klangkristallschalen ein Meer von Klängen entstehen ließ, die förmlich zum Baden einluden. Die außergewöhnliche Berührung mit den Tönen wurde durch die Architektur der Abteikirche fabelhaft unterstützt.

Werner Worschech sorgte für den meditativen Einklang in das Konzert, bevor die menschlichen Stimmen des Ensembles »vox intra voces« hinzustießen. Die Töne legten sich sanft übereinander und die Musiker glänzten mit beeindruckender Technik und glasklarer Präzision. Die Klangfarben versprühten eine bahnbrechende energetische Kraft, die von durchdachten Improvisationen unterstützt wurden.“ […]

Kleeblatt – Amtliches Bekanntmachungsorgan der Stadt Bendorf, Ausgabe KW 43/11 | Freitag, 09. Dezember 2011

„Werner Worschech hat mich mit seiner zweistündigen Klangreise (mit Pause) tief berührt und tiefenentspannt, während ich mich auf dem geheizten Fußboden in meine Decke eingekuschelt habe. Faszinierende Klänge mit einem Arsenal an obertonreichen Instrumenten: Diverse Gongs, Engelsharfe, Klangschalen, Flöten, Regenmacher u.v.m. + meditative Gesänge. Entschleunigung auf höchstem Niveau. Danke für diesen tollen Wochenausklang!“

BerlinSpirit, 11.02.12 14:03 zur Veranstaltung NachtKlänge 57